Pavlova Pomegranate {Rezept}


Rezept Pavlova

Kommt ihr wieder mit auf eine kleine Reise nach Australien? // Want to join me on another little journey down under?
Wie ihr wißt habe ich in Australien meine Kindheit verbracht und eines meiner liebsten kulinarischen Kindheitserinnerungen ist ein Traum aus Baiser, Sahne und Früchten: Pavlova. Pavlova ist das Tiramisu Australiens, denn die Süßspeise, die nach einer russischen Ballerina benannt wurde ist ein australisches Nationalgericht und darf auf keiner Feier fehlen.
As you know, I spent my childhood there and one of my favourite culinary memories is Pavlova. A love affair of meringue, cream and fruit.
Rezept Pavlova
Pavlova eine australische Insitution. DAS perfekte Sommer Streber-Rezept (Sommer, fragt ihr euch zu recht. Na, ihr wißt schon, das was es früher einmal gab, mit Sonnenschein von Juni bis September und so..) falls ihr mal irgendwo eingeladen und etwas mitbringen sollt, bzw. selber Gastgeber seid (dann würde ich allerdings den Saft erst kurz vor dem Servieren darüber geben).
Pavlova, an Australian institution, and the perfekt dessert for a summer’s day.
Rezept Pavlova
Da es im Supermarkt leider keine Passionsfrüchte gab, und Pavlova immer ein bißchen „crunch“ braucht, habe ich sie mit Granatäpfelkernen und Maracujasaft ersetzt.
For lack of pashionfruit at the shops, I substituted them with pomegranate and pashionfruit juice to obtain that special pavlova crunch.
Rezept Pavlova
 Hier das Rezept:
Pavlova Pomegranate
 
Zubereitungszeit
Koch-/Backzeit
Zeit insgesamt
 
Pavlova recipe for fruit lovers with crunchy pomegranate bits.
Zutaten
  • 6 Eier
  • 270g Streuzucker (normalen Zucker mit dem Mixer fein malen)
  • 2 Teelöffel Maismehl
  • 1 Teelöffel Weißweinessig
  • ½ Teelöffel Vanille
  • 400ml Sahne
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 Banane
  • 1 Limette
  • 2 EL Maracujasaft
  • 500g Erdbeeren
  • 2 Kiwis
  • 1 Granatapfel (erstazweise Maracuja/Passionsfrucht)
  • Frische Minze
Anleitung
  1. Ofen auf 110°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und in der Mitte ein Springform-Rand platzieren. Beides mit zerlassener Butter einfetten und mit Maismehl bestäuben.
  2. Nun die Eier trennen und das Eiweiß in einer sauberen Schüssel - ohne jegliches Eigelb - steif schlagen. Dann löffelweise den Streuzucker zugeben und weiterschlagen bis der Zucker ganz aufgelöst ist. Um das zu überprüfen, ein bißchen Eischaum zwischen Daumen und Zeigefinger reiben, wenn sich die Maße noch körnig anfühlt, weiterschlagen. Maismehl, Weißweinessig und Vanille zugeben und kurz einschlagen bis alles gerade so vermengt ist.
  3. Dann löffelt man die Eischneemasse in den Springformrand und bedeckt damit den Boden und die Seiten, dort etwas anhäufen, so dass eine Schalenform entsteht. An den Rändern mit einem kleinen Löffel leichte Spitzen formen oder wahlweise mit einer Spritztüte arbeiten.
  4. In den Ofen schieben und ca. 1,5 Stunden bzw. bis das Baiser sich trocken anfühlt, backen. Aus dem Ofen entfernen und komplett auskühlen lassen. Falls es nicht am gleichen Tag gebraucht wird, in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
  5. Kurz vor dem Servieren, Sahne mit Puderzucker steif schlagen. Banane klein schneiden und unter die Sahne heben. Limette auspressen und den Saft mit dem Maracujasaft mischen, Erdbeeren kurz darin umrühren bis alle bedeckt sind und dann leicht abseien und direkt auf die Sahnehaube geben. Nach Belieben kann auch weiteres Obst verwendet werden (Kiwi, Bananen, Sternfrucht, Pfirsiche etc.). Kiwis in Scheiben schneiden und die Seiten damit verzieren (einen kleinen Tupfer Sahne und sie kleben super). Granatapfelkerne oder Fruchtfleisch von zwei Passionsfrüchten darüber streuen. Mit gehobelten Pistazienkernen und einem Minzblatt verzieren. Fertig!

***

The recipe:

Preheat oven to 110°C. Line a baking tray with baking paper and place a springform tin edge in the centre. Brush bottom and sides with melted butter and dust with cornflour.

Now seperate 6 eggs and beat egg whites in a clean bowl – absolutely no egg yolk – until soft peaks form. Add 270g castor sugar one teaspoon at a time and beat continuously until sugar is dissolved. Test this by rubbing a bit between your fingers and if you can still feel sugar grains, beat some more. Then add 2 tsp cornflour, 1 tsp white vinegar and 1/2 tsp vanilla and mix until just combined.
Spoon the egg mix into the springform tin edge and cover bottom and sides to form a bowl shape. Form little peaks at the sides by using a small spoon or an icing bag.
Bake for about 1,5 hours or until meringue feels dry. Remove from oven and allow to cool completely. Store in an air-tight container if you plan to use it the next day.

Just before serving, beat 400ml cream with 2 Tbsp icing sugar until stiff. Cut 1 banana into slices and carefully fold under cream. Spoon cream into meringue bowl. Mix juice of 1 lime with 2 Tbsp passionfruit juice, mix in 500g strawberries and stir until covered. Drain and place on cream. Add other fruit (kiwis, bananas, star fruit, peaches) if desired. Slice 2 kiwis and decorate sides (a little spot of cream will help them stick). Dribble pomegranate seeds or pulp of 2 passionfruits over the fruit and garnish with ground pistachio and mint leaf. Enjoy!

98 Kommentare

  1. hmmmm, was für ein tolles rezept liebe frau müller ,o))

    das wird auf jeden fall ausprobiert!!

    lg manu

    ps: bei den 2 teelöffeln maislöffel soll es doch sicher maismehl sein – oder ;o))

  2. Mehr als „WOOOOW“ und „YUMMY“ fällt mir bei DEM Anblick wirklich nicht ein Frau Müller :)! Das Rezept muss unbedingt ausprobiert werden!

  3. Hallo Andrea,

    die Torte sieht sowas von lecker aus… fast viel zu schade, zum anschneiden… 🙂

    Lasst es Euch schmecken!

    LG Michelle

  4. Du hast immer so tolle Rezepte! Diese Torte werden meine Kinder lieben, vielen Dank und schönen Sonntag.

    Grüßle, Michelle

  5. …boah wie toll ist das denn? Danke für das Rezept, kommt auf die 3,50m lande To-Do-und-Ausprobierliste!
    Einen lieben Gruß
    Monika

  6. YUMMO. Love a good pav. Suddenly feeling need to check diary for nearest good excuse for pav-making…

  7. Mjam :)! Das sieht ja köstlich aus. Gefühlt hätte ich so eine Pavlova ja nach Osteuropa gepackt, aber Australien gefällt mir auch…

  8. oh man ist das lecker – WasserimMundzusammenlauf
    Schönen Sonntag noch, danke für´s Rezept

  9. liebe andrea, was ein einstand, wow! pavlova finde ich fantastisch und es ist ein richtiges festdessert. schön, wie die initiative auch heute zum fest wird 🙂 bin schon auf dein nächstes süß gespannt!

  10. Oh sieht das toll aus! Vor allem das letzte Bild ist zum anbeißen!!

    LG, Janneke

  11. wow, das nenne ich mal einen süßen baiser- und früchteberg! premiere mehr als gelungen 🙂 herzlgr. + schönso.

  12. Hallo,

    danke für das Rezept. Die Freundin meines Sohnes kommt aus West-Australien (Perth) und freut sich immer riesig wenn sie an ihre Heimat erinnert wird. Und dein Rezept werde ich mal ausprobieren. Letzte Woche hat sie für mich ein australisches Rezept probiert – Name leider vergessen. Waren so Torteletts mit eines Creme aus Zitrone und vor allen Dingen viel Schale derselben mit Baiser obenauf. War lecker. Aber prinzipiel finde ich die australischen Kuchen immer sehr süß. Oder bilde ich mir das ein?

    lg

    Karin

  13. Liebe Karin,
    wie man es eben gewohnt ist…ich finde deutsche Kuchen meist zu unsüss *lach* Also liegst du bestimmt richtig mit der Vermutung, dass unsere Kuchen sehr süss sind ;o)
    Übrigens, das waren bestimmt Lemon Meringue Tarts – die liebe ich auch!!!
    LG Andrea

  14. Hallo Andrea,

    ich würde am liebsten gleich mal auf ein (zwei) Stück vorbeikommen… das sieht ja zu lecker aus!!

    Liebe Grüße

    Silke

  15. Das macht doch ganz sicher nicht dick, oder? sicher ganz ohne Kalorien?!?!

    *yammi*

    LG Dani

  16. Pavlova! – ja, das erinnert mich auch immer an meinem Besuch bei meiner australischen Freundin in Brisbane. Das Rezept schlummert schon lange hier in meinem Kochbuch, aber in Deutschland habe ich es noch nie ausprobiert. Jetzt wird es aber Zeit, wenn ich diese tollen Fotos sehe. Vielen Dank für den „Schubser“. Liebe Grüße Sandra

  17. Hallo,

    Lemon Meringue Tarts, genau!

    Ich fürchte mein Sohn muss sich an die süßen Kuchen gewöhnen. Und an dieses komische Hefepastenzeug von dem ich immer den Namen vergesse. Das deutsche geht ja, aber die echte ist mir dann doch noch zu extrem. In 2 Jahren möchte er – so ist´s geplant – mit ihr nach Australien gehen. Ich könnte ja jetzt schon heulen. Und zum anderen glaube ich nicht das er sich dort für immer wohl fühlen wird. Aber wieder so ist – Kinder gehen ihre eigenen Wege und das muss man akzeptieren.
    Vielleicht frage ich dich irgendwann nochmal über Australien aus. Mich interessiert dieses Land mittlerweile sehr.

    lg

    Karin

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