Auftritt: Knödel, Marille

Ich bin ja von Geburt halb Österreichisch, halb Bayerisch, damit ist ja wohl klar, dass ich niemals nie an einer süssen Mehlspeise vorbei gehen kann oder? Marillenknödel gehören dabei zu meinen all-time Faves. Marille zu Deutsch: Aprikose.
Die Kombination aus süss und sauer ist pures Gaumenkino und am besten sind sie natürlich in der Originalversion mit Kartoffelteig.
Hier ist mein Rezept für euch:
Auftritt: Knödel, Marille
 
Zubereitungszeit
Koch-/Backzeit
Zeit insgesamt
 
Zutaten
  • 850g Kartoffeln (mehlig-kochend)
  • 1 EL Butter
  • 280g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 10 Aprikosen
  • Würfelzucker (oder wie ich hier ein Stück Marzipan)
  • Für die Brösel:
  • 150g Butter
  • 150g Semmelbrösel
  • 50g Zucker
Anleitung
  1. Kartoffeln mit der Schale weich kochen, anschliessend abschrecken, schälen und mit dem Essloffel zerlassener Butter zum Brei stampfen.
  2. Zum Kartofellbrei mischt man nun Mehl, Ei und Salz und lässt die Masse etwas stehen.
  3. Währrenddessen die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. In die Mitte ein Stück Würfelzucker/Marzipan geben und die Hälften wieder zusammenfügen.
  4. In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  5. In der Zwischenzeit formt man die Knödel. Dazu bemehlt man seine Hände und nimmt eine Handvoll Teig die man auf der Handfläche etwas platt drückt, darin legt man die Marille und umschließt diese, unter Benutzung beider Hände, mit dem Teig. Auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und so weiter verfahren bis alle Knödel geformt sind.
  6. Anschliessend alle in das sprudelnde Salzwasser geben und die Hitze etwas reduzieren (das Wasser sollte leicht vor sich hin köcheln) und ca. 10 Minuten kochen.
  7. Während die Knödel kochen Butter, Semmelbrösel und Zucker in einer Pfanne goldgelb rösten.
  8. Wenn die Knödel fertig gekocht sind, vorsichtig mit einer Kelle aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und in den Bröseln wälzen.
  9. Dazu schmeckt am besten Fruchtkompott, Vanillesauce/Eis oder etwas zerlassene Butter mit Puderzucker.

Einfach himmmmmmlisch!

Viel Spaß beim Nachkochen.
xoxo

Eure Andrea

153 Kommentare

  1. Ich bin zumindest in Bayern aufgewachsen, damit habe ich wohl auch die Legitimation an keiner Mehlspeiße vorbeizugehen erlangt..Das sieht verdammt lecker aus und wird bestimmt bald nachgemacht!

    Liebe Grüße
    Sabrina

  2. Danke für das Rezept, das wollte ichschon immer mal machen. Wieviel Knödel ergibt das denn? Oder anders gesagt, ist das ein Rezept für 2 Erwachsene und ein kleines Kind als Hauptspeise? Oder ist das ein Nachtisch?

    • Das Rezept ergibt ca. 10-15 Knödel, also eine Hauptspeise :o)
      Viel Spaß beim Nachbacken!
      LG Andrea

  3. Oh sehen die lecker aus. Davon mal ab, bin ich ein neuer Fan deines Blogs…..Ich habe zwar keine Ahnung wie du das mit dem Design so hinbekommen hast aber ich sag mal fabelhaft…
    Liebe Grüße Dolores

  4. Respekt! Ich mach den Teig immer mit Topfen obwohl die Knödel mit Kartoffelteig schon besser sind, allerdings geht’s mit dem Topfen schneller ;-). Die Marillenknödel schauen aber seeeehr lecker aus.
    Mahlzeit aus Österreich
    Sonja

  5. Lecker, lecker, lecker. Ich mag die süß-sauer Kombination auch so gern. Deswegen gehört Marillenmarmelade zu meinen absoluten Favoriten. Deine Knödel sehen toll aus. Ich schreib mir mal schnell noch dein Rezept ab…DANKE!!!
    Liebe Grüße
    Katharina

  6. Ich weiß gerade nicht, worauf ich neidischer bin: Auf die Knödel oder den schönen Teller… 😉
    LG /inka

  7. Ich bin mit einem Österreicher verheiratet, der absolut keine süßen Mehlspeisen essen mag ;). Aber dein Rezept hört sich lecker an. Für mich wäre das was :).

    Liebe Grüße,
    Jessica

  8. Oh mann, Andrea, jetzt hast’s du’s!! Ich möcht jetzt sofort Marillenknödel! Von mir aus auch Zwetschgenknödel, aber irgendwas knödeliges muss jetzt her!!
    Schaun die lecker aus!!!
    Lg, Miriam

  9. Ich habe mich bisher nie über die Zubereitung dieser Knödel schlau gemacht – ich dachte immer, das sei furchtbar kompliziert. Aber wie ich lese, scheint das doch kein Hexenwerk zu sein … das probier ich aus … und auf jeden Fall mit Marzipankern.
    Herrlich! Danke fürs Teilen!
    Liebe Grüße von Steffi – die inständig hofft, irgendwo noch Aprikosen aufzutreiben

  10. uiiii, wusste ich ja gar nicht das du halb/halb bist 😉
    wir lieben marillenknödel, und haben gsd den luxus von 2 marillenbäumen im garten 😀
    liebste grüsse aus wien
    michi

  11. Mhmmm…lecker! Lieblingspeise meines Sohnes noch lieber mit Erdbeeren drin! ;o)
    Ganz lieben Gruß aus Wien
    Claudia

  12. Marillenknödel! Da hast du mich an meine Oma erinnert, die sie mir immer gemacht hat. Aber das ist schon 55 Jahre her…
    LG
    Astrid

  13. Oh je, wie lecker ist das denn? Das MUSS ich meinen australischen Kollegen nachkochen, bin mir sicher das wird hier in Melbourne der naechste grosse Hit! Danke fuer das tolle Rezept! Liebe Gruesse, Kristina

  14. Das sieht sehr gut aus und ich werde es für meinen österreichischen Ehemann auch mal versuchen zu machen.

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