Kategorie: life

Verpennt nicht den Advent!

ODER Eine Ode an die Freundschaft, die Liebe, das Leben

joy-adventskranz-naehen

Sagt die, die selber noch kein Fitzelchen Adventsdeko im Haus hat. Das sind doch immer die besten oder!? Der Kranz auf dem Bild ist nämlich schon unfassbare sechs Jahre alt! Ich bin gerade etwas erschrocken wie schnell die Zeit vergeht, denn mir kommt es vor wie gestern als ich diesen JOY-Kranz genäht und hier im Blog gezeigt habe. Apropos Zeitrasen. Zwischen den Sommerferien und Dezember ticken die Uhren doppelt so schnell oder? Erst plätschert das Jahr so unbekümmert vor sich hin und plötzlich steht mir nichts dir nichts Weihnachten vor der Tür. Jedes Jahr das Gleiche. Und jedes Jahr das gleiche Gejammer darüber, ist auch klar, aber gehört ja traditionsgemäß auch irgendwo dazu.

Vielleicht gilt aber o.g. Aufruf ja auch nur mir ganz alleine, und ihr habt die Erinnerung, dass wir nur noch fünf Tage haben um ein bisschen Weihnachtsstimmung herbei zu zaubern nicht nötig, sondern alles schon komplett von vorne bis hinten weihnachtlich dekoriert. Falls ja, ich will nichts davon wissen! Oder vielleicht doch, erzählt doch mal, das motiviert mich ja eventuell. Denn ich hätte schon richtig große Lust, dieses Jahr mal wieder einen neuen Adventskranz zu nähen. Vielleicht wollt ihr ja mit mir zusammen einen nähen falls ihr auch noch so planlos und unweihnachtlich gestimmt seid wie ich. Es gibt so viele tolle neue Stoffe und der schöne Kranz aus 2010 ist leider schon etwas mitgenommen. Er wurde tatsächlich – wie von mir damals prophezeit – das ein oder andere Mal als Kissen mißbraucht und die vielen Umzüge haben ihr Übriges getan.

Apropos Umzug. Ja, ich bin schon wieder umgezogen. Das hat private Gründe auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, aber weil der ein oder andere hier vielleicht schon viele Jahr mitliest (fast acht Jahre ist mein Blog schon alt!) und wir uns dadurch ja schon eine halbe Ewigkeit kennen (und lieben, danke für eure Treue ;-)) und das Leben nicht immer nur bunt und fröhlich ist, möchte ich es dennoch nicht völlig unter den Tisch fallen lassen. Nicht, dass ihr denkt „hach, der ist der Erfolg aber auch zu Kopf gestiegen“. Es war hier oftmals sehr ruhig im letzten Jahr, viel zu ruhig, ich weiß es! Es tat mir in der Seele weh, denn mit und für euch zu Bloggen hat mir immer so viel Spaß gemacht, aber ich musste meine Kräfte bündeln, denn diese waren anderweitig und an vielen verschiedenen Schauplätzen gefordert. Mir fehlte oft einfach die Kraft und die Muse, hier zu schreiben. Außerdem fehlten mir auch ehrlich gesagt manchmal die Worte und bevor ich etwas Falsches oder Oberflächliches schreibe habe ich es lieber gelassen. So tun als wäre hier eitel Sonnenschein konnte ich nicht oder nur sehr begrenzt. Alldieweil war es hinter den Kulissen manchmal eine echte Herausforderung, das Jolijou-Schiff, während dieser Zeit am Schaukeln zu halten das darf ich euch jetzt, wo alles gut gegangen ist, verraten. Gut ausgegangen ist es in aller ersten Linie, dank der großartigen Unterstützung meiner Familie und von lieben Kollegen und Freunden. Mir fiel – und fällt – es schon immer unglaublich schwer, um Hilfe zu bitten, aber das musste ich lernen, denn alleine wäre vieles nicht zu wuppen gewesen. Es wird oft gesagt, man lernt in den schlechten Zeiten, seine wirklichen Freunde kennen und es rührt mich immer noch zu Tränen, zu sehen wie gesegnet ich offensichtlich in diesem Bereich bin. *sniff*

In diesem Sinne, und bitte entschuldigt mein Pathos aber das meine ich genauso wie ich es schreibe, mein Herz ist jeden Tag voller Freude, Dankbarkeit und Zuversicht und ich sehe jede noch so schwere Herausforderung als eine Möglichkeit, meine oft saubequeme Komfortzone zu verlassen und über mich hinaus zu wachsen. Ich werde mit noch mehr Gelassenheit dem Leben die Stirn bieten und weiterhin positiv und mit offenem Herzen an alles heran gehen. Ich freue mich wahnsinnig mit viel Elan und Power an neue bunte Projekten zu arbeiten, diesen Blog wieder etwas mit Leben zu füllen und auf alles was das Leben noch für mich in petto hat. Und ich freue mich sehr wenn ihr mich weiterhin auf diesen Weg begleitet!

Huch, aber jetzt ist dieser Post fast schon ins Esoterische abgeschweift, denn es ging ja eigentlich um den nahenden Advent und mein Vorhaben, einen Kranz zu nähen. Vielleicht schaffe ich es ja noch vor Sonntag, es wäre eine so schöne Geste als Zeichen des Neuanfangs, aber vielleicht kommt auch wieder der Alltag dazwischen und ich hole mir kurz vor knapp einen stinknormalen nichtinstagramtauglichen Steckkranz am Supermarkt. Egal, kommt Zeit, kommt hippe Weihnachtsdeko, davon geht die Welt nicht unter, denn es gibt  so viel Anderes worüber ich mich gerade freuen kann. Vielleicht schafft ihr es aber, einen schönen Kranz zu gestalten und könnt mir eure Ergebnisse zeigen? Das würde mich nämlich mindestens genauso freuen! Hier  sind zwei Beispiele die mir besonders gut gefallen haben als Inspiration für euch…

Happy Sewing und bis bald!

xoxo

Andrea

Glück ist…

DSC_0283Ja genau, was ist Glück überhaupt? Fee hat mich gefragt was Glück für mich ist, und ich habe geantwortet. Vielen Dank liebe Fee für diese tolle Aktion, es tut gut, zwischendrin immer mal wieder inne zu halten und sich vor Augen zu führen, dass das Glück gar nicht so weit entfernt ist. Hier meine Glücksgedanken.

Und was ist Glück für euch?

xoxo

Andrea

ich bin nicht perfekt | christmas edition

DSC_02601

Namd ihr Lieben. Seid ihr auch schon in der Weihnachtspanik-Stimmung? Ich nicht, denn ich habe für meinen Teil beschlossen, ich mache dieses Jahr nicht mit und, dass es zu meiner allgemeinen Katharsis mal wieder Zeit wird für eine kleine Beichtrunde. Erinnert ihr euch noch an diesen Beitrag? Ich weiß noch, als der online ging, saß ich gerade im Schweiße meines Angesichts bei der Führerscheinprüfung. Wenn ich daran denke, bekomme ich immer noch Puls. Als ich nach einer gefühlten Ewigkeit mit dem Lappen und immer noch sehr wackeligen Knien nach Hause kam warteten sage und schreibe 120 Kommentare auf mich! Darin enthalten: jede Menge unterstützende, verständnisvolle, erleichterte und aufbauende Worte. Das war so toll! Und es wäre ein toller Plan B zum Wiederaufbau gewesen falls es mit der Prüfung doch nicht geklappt hätte.

Also, Christmas-Edition. Denn gerade zur Weihnachtszeit ist man oft versucht, in Panik zu verfallen weil man alles gerne so perfekt hätte wie es in der Werbung und den Magazinen vorgegaukelt wird…ich sage pfff, denn:

      • hat zwar nichts mit Weihnachten zu tun, aber ich habe den Führerschein erst nach dem 3. Anlauf geschafft. So. Jetzt ist es raus. Um den Druck etwas herauszunehmen hatte ich die Prüfung übrigens heimlich abgelegt. Nicht mal mein Mann wusste davon, und obwohl er etwas ahnte, sprach er mich zum Glück nicht darauf an. Ich bin aber deshalb nicht doof oder stelle eine Gefahr für die Menschheit dar, sondern bin vielmehr wohl ein spätzündender Prüfungsschisser. Das wusste ich bis dato auch noch nicht. Das alles hat bis heute übrigens Auswirkungen auf mein Fahrverhalten, denn ich versuche mich strikt an Verkehrsregeln und Gewschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Falls Sie also mal hinter mir her fahren und schimpfen sollten, das ist keine Gängelei sondern nur die nackte Panik davor, das alles noch einmal durchstehen zu müssen. Überholen Sie mich gerne.
      • dieses Jahr kam der 1. Dezember viel zu plötzlich, daher – shame on me – gab es für die Kinder samt und sonders Kauf-Kalender. Nicht mal umgetütet und auch nicht schön selber verpackt. Sie wurden gerade noch pünktlich am Vorabend mit Prime geliefert. Püha. Und das von einer DIY-Bloggerin? Hammer! Aber egal, denn die Kinder haben sich trotzdem – oder vielleicht noch viel mehr – über Playmobil, Star Wars und Milka gefreut, und das ist ja schliesslich die Hauptsache.
      • ich kann immer noch nicht Ordnung halten, daher habe ich das komplette erste Advents-Wochenende und den heutigen Tag damit verbracht, Unterlagen aus 2012 und 2013 zu sortieren, zu lochen und einzuheften. Oh du Fröhliche! Ein kleiner Tipp von mir am Rande: lasst euch von Anfang an von einem Steuerberater helfen und versucht es nicht erst auf eigene Faust so wie ich, man schneidet sich ja schliesslich auch nicht selber die Haare nech?
      • ich habe komplett vergessen, die drei Gewinner der Mollie Makes Verlosung bekannt zu geben. Das hole ich hiermit nach. Die Gewinner sind:
        Marion Praetorius
        www.malimade-bymali.blogspot.de
        Kerstin Bläse
        Herzlichen Glückwunsch! Ich schicke euch morgen eine Mail.
      • apropos. Ich habe wieder ein unglaublich volles Mail-Postfach. Ich traue mich gar nicht zu verraten wieviele unbeantwortete Nachrichten darin schlummern. Ich glaube das wäre selbst für diesen Rahmen zu viel. Ich bin mir sicher mindestens 80% davon sind Spam und irgendwelche Newsletter aber der Rest wartet auf meine Antwort. Manchmal stehe ich kurz vor dem Wegdämmern wie von der Tarantel gestochen wieder auf weil mir diese eine wichtige Mail wieder einfällt. Dann schreibe ich schnell. Oder mache mir eine Notiz. Lieber Mailschreiber, bitte nehmen Sie es also nicht persönlich, denn wie Sie sehen befinden Sie sich in bester Gesellschaft. Ab nächster Woche wird es hier ruhiger, da nehme ich mir einen Tag extra für Sie frei und beantworte liebevoll Ihre Zeilen.
      • ich habe im Bild oben meinen Pickel weg retuschiert. Er befand sich rechts unter meinem Mund. Ich bekomme sonst nie pickel, aber das hat man vermutlich davon wenn man fast täglich eine Packung Zimtsterne konsumiert. Zum Mittag.
      • ich kann mich in Herzensprojekte total verbeißen und arbeite so lange daran bis sie perfekt sind. Dafür lasse ich alles andere liegen und stehen. Das Ergebnis meines letzten Projektes zeige ich euch übrigens am Montag. Meine Schreibtisch und mein Arbeitszimmer dafür lieber nicht. Denn die sehen gerade aus wie Bombe, also alles andere als weihnachtlich-beschaulich. Ich hatte aber in den letzten Wochen bei aller Liebe keine extra Zeit um diese Bereiche auch noch aufzuräumen. Ich freue mich aber wirklich wenn ich nächste Woche etwas mehr Zeit habe um dort mal richtig für Ordnung zu sorgen, denn so kann selbst ich nicht arbeiten. Ich bin nämlich in der Tiefe meines Herzens ein ordnungsliebender Mensch.
      • ich habe zur Bekämpfung der Wäscheberge mittlerweile meine Mutter eingespannt. Sie ist wirklich eine Seele und hilft mir sehr. Anfänglich habe ich mich noch dafür geschämt, dass ich als erwachsene Frau meine Wäsche von meiner Mutter machen lasse, inzwischen vertrete ich die Meinung, dass man gerade in der heutigen Zeit, wo beide Elternteile arbeiten, nicht den Anspruch haben sollte, auch noch alles drumherum selber machen zu müssen. Früher war das Helfen in der Familie durch die Mehrgenerationenhaushalte schliesslich auch ein ganz natürlicher Prozess. Dafür habe ich aktuell keine Haushaltshilfe, suche aber dringend eine. Vielleicht bringt mir ja der Weihachtsmann jemand? Die Hoffnung stirbt zuletzt.
      • der Haushalt, hör mir uff mit dem Haushalt. Wir werden in diesem Leben einfach keine Freunde. Unangemeldeter Besuch empfangen zu können wird wahrscheinlich immer ein Traum bleiben, auch wenn ich es mir noch so sehr wünsche. Und die Scham darüber, den angekündigten aber vergessenen Termin mit dem Heizungszählerablesermann, der über die Wäscheberge und sonstigen Krempel in meinem Keller steigen darf, wird wohl auf ewig mein bleiben. Hach ja… Darauf noch ein Zimtstern.
      • ich backe zwar total gerne und das auch manchmal sogar gut, aber andere wenige Male, wenn es mal richtig schnell gehen muss nehme ich auch eine Backmischung. Ich glaube ich befinde mich aber in guter Gesellschaft, denn es gibt davon inzwischen zig Sorten. Nachfrage regelt ja bekanntlich das Angebot. Ich frage mich allerdings warum diese unsäglich chemisch schmeckenden, auf häßlichen Papptellern abgepackten Weihnachts-Plätzchen noch eine Existenzberechtigung haben, denn die schmecken tatsächlich am besten selbst gebacken und ohne Backmischung.
      • Asche auf mein Haupt, ich habe noch nie Frau Kännchens legendäre Weihnachtsmandeln gebacken, das habe ich mir zwar jedes Jahr vorgenommen und dann doch nie geschafft. Das soll sich dieses Jahr ändern. Immerhin habe ich schon mal die Zutaten gekauft.
      • diese Liste könnte ich wahrscheinlich noch ewig weiterführen aber für heute habe ich genug prokrastiniert, denn eigentlich muss ich noch was fertig stellen und dann sollte ich auch mal langsam ins Bett, sonst komme ich morgen früh wieder so schlecht aus den Federn.

In diesem Sinne, ich wünsche euch jetzt lieber von Herzen entspannte Adventswochen! Also wirklich entspannte ohne schlechtes Gewissen und selbst auferlegtem Stress!

Gute Nacht

xoxo

Andrea