Kategorie: Unterwegs

Pack‘ deine Weihnachts-Geschenke ein mit Flow

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Na, seid ihr auch schon im Weihnachts-Flow? Ich ware es heute im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich habe die Flow-Geschenkpapierstation in den Hofstatt-Passagen besucht und dort fleißig Geschenke eingepackt. Falls ihr in den nächsten Tagen in München zum Shoppen seid, müsst ihr dort unbedingt vorbeischauen und eure Weihnachtsgeschenke mit dem schönen Papier einpacken! Bänder, Kärtchen und was man sonst noch zum Verzieren braucht stehen ebenfalls kostenlos zur Verfügung. Ob große oder kleine Geschenke, es kann wirklich alles eingepackt werden, eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Noch bis Heiligabend läuft die Aktion.

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Vielen Dank an Flow für die tolle Zusammenarbeit, es war mir eine große Freude!

xoxo

Andrea

London mit Kindern III

Low Budget & Kid Friendly

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London ist teuer. Insbesondere natürlich das Touristenangebot. Aber das ist ja in jeder Stadt so. Auch in London gibt es viele Möglichkeiten, mit relativ wenig Budget viel zu sehen und die Kinderfreundlichkeit der Stadt zu erleben. Es fängt schon damit an, dass in London alle Kinder bis sechzehn Jahren kostenlos mit den Londonder Bussen fahren dürfen. Man kann sich also einfach in einen Bus setzen und eines der tollen Viertel ansteuern die ich gestern erwähnt habe oder man sucht sich eines der Key Routes aus und fährt diese ab. Für die Kids ist die Fahrt ganz oben im Doppeldecker jedes Mal ein Highlight gewesen und wir fanden es eine tolle Möglichkeit die Stadt zu erkunden. Ich finde aber auch eine Fahrt in der Straßenbahn oder Underground sehr spannend, da sieht man tolle Menschen und kann fremde Gespräche lauschen (haha, habe ich das jetzt wirklich hier gesagt..!?).

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Oder wie wäre es mit einem Museumsbesuch? Denn in London sind fast alle Museen kostenlos. Ist das nicht großartig? Kultur für Jedermann ob arm oder reich, das finde ich unbedingt nachahmungswürdig. Die Auswahl an Museen in London ist natürlich riesengroß, da hatten wir für unsere beiden Museumstage die Qual der Wahl. Letztendlich haben wir uns für das Natural History und das British Museum entschieden, wobei mein Mann mit den beiden Jungs alleine ins Natural History Museum gegangen ist während ich mit der Teenage-Tochter beim Shoppen war. Das stand nämlich auch auf unserem Programm und wir hätten es sonst nicht mehr geschafft, also trennten wir uns für einen halben Tag.

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Ok, das Shopping-Programm mit anschliessendem Sushi-Essen in Soho passt jetzt nicht unbedingt in die Low-Budget-Kategorie aber dafür haben unsere Jungs im Natural History Museum für null Budget eine tolle Wanderung durch die naturhistorische Zeitgeschichte unternommen und waren natürlich am meisten von den Dino-Skeletten und dem tollen Restaurant- und Shopbereich angetan *lach*. Gut gestärkt haben wir uns also dann am Nachmittag in meiner persönlichen Megahölle Harrods getroffen. Wie man es da schaffen kann, kein Kind zu verlieren grenzt meines Erachtens an ein Wunder! Zum Glück haben wir das scheinbar Unmögliche geschafft und sind um ein paar Playmo- und Legospielchen und der Erkenntnis reicher, dass man sich Harrods, insbesondere mit Kindern in den Schulferien sparen kann, der Hölle ganz knapp wieder entkommen.

Unsere zweite Museums-Tour ging in das British Museum. Das gehört meines Erachtens zum Pflichtprogramm in London. Natürlich ist auch der Eintritt in dieses Musuem wieder kostenfrei und im Gallery-Restaurant essen Kinder kostenlos mit. Spätestens nach dem Blick auf die Speisekarte des Museums-Restaurants (auch im Natural History Museum) merkt man, dass der Ruf dem das Englische Essen vorauseilt längst überholt ist. Wunderbare frische Produkte mit internationalem Flair, Kaffee aus der Espresso-Maschine und auch hier könnte man sich in den deutschen Museums-Kantinen eine ganz große Scheibe abschneiden. Die Engländer lieben gutes Essen, das merkt man wirklich an jeder Ecke! Aber genug zum Essen, denn wir waren ja nicht (nur) zum Essen da, sondern um Rosetta Stone, Ramses und noch einiges mehr zu sehen. Gleich am Eingang bekommt man von den freundlichen Mitarbeitern eine 10-Must-See-Brochüre und einen multilingualen Multimedia-Guide in die Hand gedrückt. Perfekt! Die Konzentrationsfähigkeit der Kinder lässt ohnehin spätestens nach 1-2 Stunden nach, da muss man Prioritäten setzen! Also haben wir das Wichtigste abgeklappert, wobei abklappern natürlich nicht heißt, dass uns die Geschichte der Exponate kalt ließ. Im Gegenteil, soviel Geschichte quasi hautnah zu Erleben ist atemberaubend.

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Apropos atemberaubend. Das sind auch die vielen Königliche Parks in und um London. Dort kann man zwischendrin etwas Natur tanken und die Kids bekommen etwas Auslauf. Oder man holt sich Fish & Chips als take-away und macht ein Picknick mitten in der Stadt. Wir sind an einem der Tage etwas weiter gefahren, und zwar nach Kew Gardens, dem Botanischen Garten, um genau das zu tun und es war herrlich, dort einen Tag lang die Seele baumeln zu lassen. Während man beispielsweise im Hyde oder Richmond Park kostenfrei lustwandeln und Tiere streicheln kann, wird in Kew Gardens Eintritt erhoben. Die Gärten sind wahnsinnig groß und wunderschön angelegt und die Gewächshäuser wahrhaft majestätisch, uns hat es dort sehr gut gefallen.

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Ich habe mich natürlich besonders gefreut, „meine“ australischen gum trees zu sehen und zu riechen.

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Auf VisitLondon gibt es übrigens noch viele weitere Anregungen für kostenlose Attraktionen in London. Ich finde wenn man die Angebote gut mischt zwischen hochpreisig und kostenlos kann man auch in London als fünfköpfige Familie ganz gut weg kommen.

Ich hoffe euch hat mein kleiner Reisebericht aus London gut gefallen und ihr habt jetzt auch Lust bekommen, nach London zu reisen. Ich könnte auf jeden Fall schon wieder hin!

x Andrea

London mit Kindern II

Islington, Hackney & Crouch End

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Nachdem wir also das Touri-Sightseeing-Programm sehr entspannt absolviert hatten wollten wir einfach mal ein bißchen unsere Wohngegend erkunden. Weg von dem Touri-Trubel und rein ins echte Londoner Stadtleben. Islington, und insbesondere die Upper Street  in der wir wohnten, ist voll gepackt mit leckeren Bäckereien, Eisdielen,  Boutiquen, Cafés, Take-Aways, Restaurants und Pubs und wenn ich keine Kinder hätte würde ich glaube ich gerne dort wohnen. Aber auch mit Kindern war es schön, durch die Straßen zu spazieren, sich ab und zu irgendwo reinzusetzen oder kleine Leckereien zu kaufen.

Wir hatten für die Kinder immer genügend zu spielen, lesen, hören oder malen dabei, so war Langeweile eigentlich nie ein Thema und wir konnten auch mal länger im Café oder im Pub sitzen bleiben. Tolle Malbücher gibt es in London überall reichlich zu kaufen, wir hatten aber auch Rätselhefte aus Deutschland mitgebracht und alte Ipods reichlich mit Hörbüchern geladen. Außerdem gibt es in London fast flächendeckend kostenloses W-Lan, das fand nicht nur unsere Teenagerin großartig! Wir fanden kleine spannende Spiele wie Uno, Monopoly Deal, Ubongo, Kakerlakensalat, Kniffel oder Taranteltango am besten zum Mitnehmen, die sind nämlich auch nach mehrmaligem Spielen spannend und altersübergreifend spielbar.

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Bei der Auswahl in der Upper Street war es wirklich sehr schwer, sich zu entscheiden wo man Frühstücken oder Abendessen möchte. Möchte man Jerusalem auf seinem Teller im Ottolenghi, leckeres Olivenöl und Mittelmeer-Küche im Fig & Olive oder Französische Cusine im Le Mercury. Am Ende landeten wir immer öfter zum Frühstücken im italienischen Delikatessen-Café Carluccio’s. Das war so schön weiträumig, so dass wir mit unserer quirligen Kindertruppe genug Platz hatten.

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Das Frühstück war dort sensationell. Insbesondere das Rührei mit Pilzen und Speck und das selbst gebackene Toast mit Feigenmarmelade. Mmmh! Aber auch der Kaffee war unschlagbar, so dass wir an den Tagen an denen wir nicht dort gefrühstückt haben einen Coffee-To-Go mitnahmen.

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Gleich um die Ecke, nämlich in der Essex Road findet man übrigens den ganz tollen Stoffladen Ray-Stitch. Die haben Stoffe von Liberty, Cloud9, Cotton & Steel, Kokka und Schnittmuster von Oliver And S und Tilly And The Buttons … und noch so vieles mehr. Da lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall, aber sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt!

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Eine andere Gegend in der ich mir vorstellen könnte zu wohnen ist Hackney. Hackney ist nicht so up-market wie Islington und hat ein ganz besonderes Flair. Leider habe ich den samstäglichen Broadway Market verpasst, da soll es tolle vintage Stoffe und Schnittmuster geben, da muss ich das nächste Mal unbedingt hin!

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Die tollsten Nachmittage verbrachten wir allerdings in einem urgemütlichen Pub in Crouch End, dem Maynard Arms. Das war früher schon das Lieblings-Pub meines Mannes und ich kann jedem wirklich nur empfehlen, mit Kindern zu Besuch in London, sich ein schönes familienfreundliches Pub zu suchen, und dort seine Nachmittage zu verbringen und das Londoner Leben aufzusaugen. Es war einfach herrlich draußen zu sitzen, ein kühles Getränk zu schlürfen, dabei zu lesen oder sich zu unterhalten während die Kinder gemalt, gespielt oder gelesen haben.

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Im Maynard Arms hatte ich die besten Fish & Chips meines Lebens! Der Burger war aber auch superb. Dazu ein kühles Glas Cider und zur Nachspeise Toffee-Schokoladenpudding mit Eis und der Himmel war auf Erden. Hach beim Betrachten der Bilder möchten wir am liebsten alle gleich wieder hin…

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Und gerade als wir dachten, „Hach schöner kann es eigentlich gar nicht mehr werden“, fanden wir uns ein paar Tage später im malerischen Cornwall in einem wunderbaren country cottage wieder! Aber davon erzähle ich euch nach Teil III unserer Londonreise.

x Andrea