Jerseyschrägband selber herstellen

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In unserem letzten Blogbeitrag ging es um das selber Herstellen von einem Schrägband aus Baumwolle Webware. Aber natürlich verwendet man auch bei dem ein oder anderen Projekt ein Schrägband aus Jersey. Deshalb möchten wir dir im heutigen Blogartikel zeigen und erklären, wie du ein Jerseyschrägband selber herstellen kannst.

Doch warum eigentlich ein Schrägband aus Jersey?

Mit einem Schrägband kannst du perfekt offene Kanten einfassen und gegebenenfalls einen Eyecatcher erzeugen, wenn du eine Kontrastfarbe verwendest. Wenn dein Kleidungsstück, wie z.B. ein Top oder T-Shirt, nun aus einem dehnbaren Stoff genäht wird, dann sollte auch dein Schrägband aus einem dehnbaren Stoff sein. Und genau deshalb solltest du wissen, wie du Jerseyschrägband selber herstellen kannst! Denn gekauftes Jerseyschrägband ist zum einen nicht ganz so günstig und zum anderen gibt es nicht immer die perfekte Farbe bzw. die perfekte Musterung.

Das Jerseyschrägband – was gibt es zu beachten?

Bei dem normalen Schrägband aus Baumwolle Webware war es besonders wichtig, dass die Bänder im 45° Winkel zum Fadenlauf zugeschnitten werden. Das ist bei der Version aus Jersey NICHT der Fall. Die Streifen für dein Jerseyschrägband können quer, als auch längs zum Fadenlauf zugeschnitten werden.

Kleiner Tipp:
Schneide die Streifen quer zum Fadenlauf zu, wenn das Schrägband sehr elastisch sein soll (z.B. Halsausschnittrundungen).
Schneide die Streifen längs zum Fadenlauf zu, wenn das Schrägband nicht ganz so elastisch sein soll (z.B. als Träger).

Materialien zum Jerseyschrägband herstellen (& späteren annähen)

Anleitung zum Jerseyschrägband herstellen

Zunächst schneiden wir den Jerseystreifen zu. Hierbei hast du verschiedene Auswahlmöglichkeiten. Die gängigen Schrägband-Breiten sind nämlich:

  • 12 mm (ergibt eine fertige Breite von 3 mm am Kleidungsstück)
  • 24 mm (ergibt eine fertige Breite von 6 mm am Kleidungsstück)
  • 36 mm (ergibt eine fertige Breite von 9 mm am Kleidungsstück)
  • 50 mm (ergibt eine fertige Breite von 12 mm am Kleidungsstück)

Ich habe mich für eine Breite von 36 mm entschieden. Die Länge darfst natürlich auch DU entscheiden – ganz abhängig davon, wie lang dein späteres Schrägband sein soll.

Zu all diesen angegebenen Breiten kannst du übrigens auch passende Schrägbandformer finden. Denn Schrägband kannst du einmal ohne weiteres Hifsmittel nur mit einem Bügeleisen und Stecknadeln formen, oder du nutzt einen Schrägbandformer. Der Schrägbandformer erleichtert dir die Arbeit um einiges. Ich empfehle dir, dieses tolle Hilfsmittel bei unserem Kooperationspartner nähPark zu kaufen – dort gibt es die Schrägbandformer in allen möglichen Größen! Einfach super praktisch!

Doch bevor es nun losgeht mit dem Formen der Schrägbänder…

….sollte ich an dieser Stelle kurz erwähnen, dass sich Jersey manchmal etwas schlecht bügeln lässt. Wenn dein Jerseystreifen anfängt sich zu wellen oder einfach immer wieder aufklappt nach dem Bügeln, dann empfehle ich dir Sprühstärke zu verwenden. Das spart dir einige Nerven beim Bügeln 😉

Ohne Schrägbandformer

Bügele den Jerseystreifen einmal längs. Die in der Mitte entstandenen Kante erleichtert dir später das Falten. Klappe nun die langen Seiten gleichmäßig bis zur Mittellinie ein und bügele sie gut. Und schon ist dein Schrägband fertig!

Dein fertiges Schrägband sollte nun so aussehen:

Mit Schrägbandformer

Bei dieser Variante musst du nur den Stoff nach & nach durch den Former durchziehen und ihn dabei gut bügeln. Und schon ist dein Schrägband fertig!

Kleiner Tipp: Den Stoffstreifen in den Schrägbandformer einzufädeln, ist manchmal etwas kniffelig. Ich nutze dafür eine Nadel, mit der ich den Stoff durch die obere Öffnung durchziehe – das macht dir das Leben eindeutig leichter!

Das fertige Schrägband kannst du nun direkt vernähen oder natürlich auch auf eine alte Spule oder ein Stück Pappe aufwickeln.

Du bist auf der Suche nach einem passenden Projekt für dein selbst hergestelltes Jerseyschrägband? Dann schau doch mal in unserem Shop vorbei!

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